Belletristik

 
Cover: Ammern,Konzeptbuechlein

Mark Ammern,
Das literarische Konzeptbüchlein.

1. Auflage Mai 2017,
aktuelle Version: 1,
Cover: Joshua, unter der Verwendung des Bildes
‚Einen Brief schreiben‘ von foreverdreaming,
CC-Lizenz (BY 2.0)
[http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de]
ISBN 9783929899276 (ePub)
ISBN 9783929899283 (Mobi)

Euro 2,99

- 22.05.2017 -

Nach seiner Herausgabe der ‚Analytischen Belletristik‘ (2014), in der es primär um geeignete Kriterien ging, legt Mark Ammern ein „literarisches Konzeptbüchlein“ vor, das konkret die Anfertigung von künstlerischer Literatur thematisiert. Sein gewählter Kontext ist die analytische Philosophie, keineswegs eine Literaturwissenschaft. Ammern erarbeitet Möglichkeiten des Schreibens und der sprachlichen Bezüge unter besonderer Berücksichtigung logischer als auch empirischer Möglichkeiten. Sein Resultat erlaubt nicht nur neue Blicke auf die Literaturgeschichte, sondern erläutert auch eine Wirklichkeit, die, gemessen an den literarischen Standardauskünften, aus einer fremden Galaxie stammen könnte.

Verlinkt ist der erste Abschitt von → „Eine Bedingung“.

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Cover: Ammern,Bluetenland

Mark Ammern,
Das digitale Blütenland.
Essayistische Reden.

1. Auflage Herbst 2016,
aktuelle Version: 1.1,
Cover: Joshua, unter der Verwendung eines Bildes
von: freetextures.org
ISBN 9783929899252 (ePub)
ISBN 9783929899269 (Mobi)

Euro 2,99

- 16.12.16 -

Der ‚schmale‘ Band enthält fünf Texte, die einen Umfang zwischen neun Seiten und einem Satz haben. Das zentrale Thema betrifft den Wechsel von einer papiernen Ausstattung von Büchern hin zu einer digitalen. Die Texte können auch als eine untergliederte Rede gelesen werden, in der eine Überforderung im digital orientierten Segment ebenso zur Sprache kommt, wie die Marktprobleme der traditionell ausgerichteten Branche. Den Wechsel erörtert Ammern pointiert im zweiten Text „Die Zäsur“, im dritten Text gerät ‚Kultur‘ in massive Kritik, erst der vierte und vorletzte Text beschäftigt sich mit dem ‚digitalen Blütenland‘, u.a. aus der Perspektive einer Quantenmechanik.

Vorab ist „E-Books und Stromgeister“, der erste Text des Bandes, in Ammerns Blog zu lesen:Blog.

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Cover: Ammern,Storming

Mark Ammern,
„Storming“.
Ein Theaterstück.

1. Auflage Herbst 2015,
aktuelle Version: 1.3,
Cover-Foto: Alyssa L. Miller (Ausschnitt),
„Rain Drops on Skyscraper Window“,
CC-Lizenz (BY 2.0)
[http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de]
ISBN 9783929899238 (ePub)
ISBN 9783929899245 (Mobi)

Euro 2,99

- 01.10.15 -

Mark Ammern kombiniert in „Storming“ Sprechtheater, Musik und Performance. Das Stück spielt in einem ehemaligen Theater und richtet sich gegen die ‚neoliberale Revolution‘ und die Menschen, die sie betreiben bzw. erdulden. Die gesellschaftliche Veränderung wird im Gespräch bis in die Utopie, das ‚Reich Gottes‘ verfolgt, den Tod, das verbliebene ‚mysterium tremendum‘ einer scheinbar aufgeklärten Welt.

Das Stück ist sprachanalytisch inspiriert und kritisch gehalten. Die ungewohnte Sichtweise kann befremden, weil es nicht primär um psychische Ereignisse wie Denken und Bewusstsein geht, sondern direkt um Sprache und ihre Bezüge. Gleich zu Beginn wird ein relevanter Fall erörtert: Worauf bezieht sich umgangssprachlich ‚Musik‘, wenn nicht über Musik, sondern über Empfindungen gesprochen wird?

Im gesamten Stück bleibt ungewiss, ob es sich bei den Personen um Menschen oder um Aliens handelt. Im Gespräch macht sich eine Distanz zu den Menschen bemerkbar. Es könnte sich auch um Weltraumnomaden handeln, die schauen wollten, was aus den Menschen geworden ist.

Die konzeptionell integrierte Musik stammt von Helge Bol und ist in ungewohnter Weise skalenbasiert. Eine unkonventionelle Choreographie von Bewegungen ist vom jeweiligen Theater zu entwickeln.

Vorveröffentlicht wurde das Stück in AmmernsBlog. Von Engine Hedda ist über „Storming“ ein → Video erschienen.

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Cover: Ammern,Siechenhaus

Mark Ammern,
Siechenhaus.
Prosa.

1. Auflage Winter 2014,
Cover-Foto: tululli, „Omma“, CC-Lizenz (BY 2.0)
[http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de]
ISBN 9783929899214 (ePub)
ISBN 9783929899221 (Mobi)

Euro 2,99

- 29.12.14 -

Die im Mittelalter entstandene Institution Siechenhaus (Seuchenhaus), an die nur noch ein Straßenname erinnert, wird einem Touristenführer zum Anlass, zu erwägen, was ein Siechenhaus heute sein könnte, um es den Besuchern der Stadt zeigen und präsentieren zu können. Er bietet den Touristen an, eine WildCard zu nutzen, um ungehemmt projizieren zu können. Weil diese Einladung fehlschlägt, nutzt er selber eine WildCard und führt die Besucher in eine gerontologische Klinik, in der bereits eine Frau aus der Abteilung Öffentlichkeit die Ankömmlinge erwartet …

Diese Handlungsperspektive bietet den Auftakt von Ammerns Prosa „Siechenhaus“, die noch viele weitere Überraschungen bereithält, z.B. eine Hospizstation, die in der Klinik als Himmel gilt. Erzählt wird keine traditionelle Geschichte. Stattdessen rücken Gespräche ins Zentrum, unter Beteiligung der Besucher. Außer der thematisch naheliegenden demografischen Entwicklung kommt zur Sprache, weshalb der Ort in hervorragender Weise ohne Kultur auskommt, ohne auf Künste verzichten zu müssen.

Die Prosa ist vom Umfang her nicht so ausladend wie herkömmliche Bücher. Inklusive Titelei käme man auf ca. 35 Seiten. Deshalb ist der Preis moderat gehalten.

Der Titel wurde mit dem Schauplatz Duisburg-Hochfeld, Straßenbahnhaltestelle Siechenhausstraße, in die Literaturkarte Ruhr übernommen. Danke.

Bei den Ruhrbaronen ist eine knappe → Vorstellung erschienen. Einen Blick in den Text gewährt Ammern auf → seinem Blog. Die ersten beiden Abschnitte wurden auch im Magazin → STREIF abgedruckt, gemeinsam mit zwei bildlichen Werken von Peter Steinebach. Von Engine Hedda ist über „Siechenhaus“ ein → Video erschienen.

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Cover: Matern,Wie wärs mit einer Revolution?

Hg.: Kathrina Talmi,
Diabolus.
Essays über Künste.

1. Auflage Sommer / Herbst 2014,
aktuelle Version: 1.2,
Cover-Design: Joshua,
unter Verwendung von Textures
aus dem Portal freetextures.org
ISBN 9783929899184 (ePub)
ISBN 9783929899191 (Mobi)

Euro 4,99

- 03.11.14 -

Um Künste thematisieren zu können, ist ein Weg zu finden, wie über sie gesprochen werden kann. Diesem Thema widmet sich der von Talmi herausgegebene Band in einer vergnüglichen Weise.
Die Herausgeberin schlägt in ihrem Eingangsessay vor, zunächst in Kunsthandwerk und Künste zu differenzieren. Besondere Aufmerksamkeit erhalten in ihrem Text die Kriterien Autonomie und Angemessenheit. Allgemein betrachtet seien diese Kriterien jedoch auch für Wissenschaften und Philosophie veranschlagbar. Deshalb wären sie zu präzisieren.
Kai Pege wendet sich allgemeinen Zeichen- und Symboltheorien zu, kann diese jedoch nur als unzureichend verwerfen, weil funktionale Unterschiede, die es in den Künsten gibt, nicht berücksichtigt werden können.
Konkrete Künste behandeln Helge Bol und Mark Ammern, Bol die Musik, Ammern die Belletristik, mit besonderer Berücksichtigung von Autonomie und Angemessenheit. Zum Schluss bezieht Kathrina Talmi die Ökonomie und digitale Techniken ein und fordert nicht nur technisch mediale, sondern, mit einem Seitenblick auf die industrielle Revolution, auch inhaltliche Neuerungungen ein. Gemeinsam richten sich die Autoren gegen restaurative Tendenzen und auf eine Weiterentwicklung der Künste.

Der Essayband ist erstmals in den Neunziger Jahren des 20. Jhds. im Druck erschienen. Kathrina Talmi hat die Neukonzeptionierung vorgenommen, ohne die Ausrichtung grundsätzlich zu verändern. Ihr → Eingangsessay ist vorab in ihrem Blog zu lesen, ebenso ihr → abschließender Text. Auch → Peges Essay ist online zu finden, ebenso die Texte von → Bol und → Ammern.

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Zum Erscheinen hat → Matern eine Notiz [Freitag] verfasst. Inzwischen liegt ein → Video von Engine Hedda vor.

 

 
Cover: Matern,Wie wärs mit einer Revolution?

Reinhard Matern,
Wie wärs mit einer Revolution?
Saturnalien aus dem Ruhrgebiet.

1. Auflage Frühjahr / Sommer 2014,
aktuelle Version: 1.2,
Cover-Foto: Thomas Hack, „Afraid of myself“, CC-Lizenz (BY 2.0)
[http://creativecommens.org/licenses/by/2.0/deed.de
aus der kostenlosen Bilddatenbank www.picqs.de]
ISBN 9783929899160 (ePub)
ISBN 9783929899177 (Mobi)

Euro 2,99

- 05.09.14 -

Die ausgewählten Texte setzen sich primär mit dem Ruhrgebiet auseinander und sind vorab in verschiedenen Blogs (Ruhrbarone, Freitag, Xtranews) erschienen. Bemängelt werden vor allem die geringe Kooperationsbreitschaft der Kommunen und eine fehlende zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik. Der Titel „Wie wärs mit einer Revolution?“ entstammt einem der Beiträge, die sich auf die schier ausweglose Situation im Ruhrgebiet einlassen. Außer der regionalen Situation werden jedoch auch die Künste allgemeiner thematisiert, ihre gesellschaftlich geringer gewordene Relevanz.

Matern ist kein Journalist. Die eigenwilligen Texte, die essayistische, rhetorische und satirische Elemente zusammenführen, bezeichnet er als „Saturnalien“. Sie dienen nicht nur der Aufklärung, sondern sollen auch aufrütteln, tätig zu werden, bevor das Land NRW den Kommunen nicht mehr helfen kann und die Bürger das Vertrauen gänzlich verlieren.

Ein Auszug aus der Einleitung, betitelt mit „Das feudalistische Erbe des Ruhrgebiets“, kann beim → Freitag gelesen werden. Der Titelessay findet sich bei den → Xtranews, die methodische Erwägung „Kann man Aspekte essen?“ beim → Freitag, über „Evolution und Vergeblichkeit“ ist vorab und als Ausschnitt bei den → Ruhrbaronen zu lesen. Engine Hedda geht im Kontext einer Erläuterung von E-Books des Verlags auf den Band in einem → Video ein.

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Cover: Ammern,Analytische Belletristik

Hg.: Mark Ammern,
Analytische Belletristik.
Essays und Gespräche

1. Auflage Herbst / Winter 2013/14,
aktuelle Version: 1.1,
Cover-Design: Joshua, unter Verwendung
von Textures aus dem Portal: freetextures.org
ISBN 9783929899115 (ePub)
ISBN 9783929899153 (Mobi)

Euro 4,99

- 28.02.14 -

Die Texte vollziehen eine belletristische als auch analytische Auseinandersetzung in Form von Essays und Gesprächen. Im Zentrum stehen Fragen nach künstlerischer Autonomie und Angemessenheit, Fragen nach einer neuen Ästhetik.

Diese Ausrichtung ist nicht nur belletristisch interessant, sondern auch mit Blick auf einen Markt gerichtet, der zunehmend gleichartige, zum Verwechseln ähnliche Bücher produziert, die sich lediglich preislich differenzieren ließen.

Einige Texte sind in Blogs vorveröffentlicht worden, z.B. der Text von → Talmi.

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Anlässlich des Erscheinens hat → Kai Pege eine Rezension verfasst. Engine Hedda stellt den Band in einem → Video vor.

 
Cover: Matern,Zweifel an der Kultur

Reinhard Matern,
Zweifel an der Kultur.
Essayistische Notizen

1. Auflage Herbst / Winter 2013,
aktuelle Version: 1.2,
Cover-Foto: tululli, „Dante“, CC-Lizenz (BY 2.0)
[http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de]
ISBN 9783929899085 (ePub)
ISBN 9783929899092 (Mobi)

Euro 4,99

- 16.09.13 -

Worte Kultur sind gesellschaftlich nahezu beliebig geworden. Auch in den Kulturwissenschaften fehlt es an sprachlicher Sorgfalt. Dem ‚linguistic turn‘ in der Philosophie wird ein ‚cultural turn‘ entgegengesetzt, vielleicht um die Relevanz von Sprache für ein Verstehen auszuhebeln. In den essayistischen, oftmals pointierten Notizen, geht Matern der Frage nach, was als Kultur galt und gilt, und er gelangt zu dem kritischen Résumé, dass letztlich Projektion als zentrale Kulturtechnik fungiert.

In den historischen Erörterungen von Worten ‚Kultur‘ wird darauf verzichtet, die Worte theoretisch zu interpretieren, weil dies der kontextualen Verwendung nicht entspricht. Deutlich wird vielmehr, dass die Verwendungen politisch motiviert waren, bis in die Gegenwart hinein politisch motiviert sind. Eine Kulturwissenschaft lässt sich auf diesem Verhalten nicht aufzubauen, aber eine Kritik.

Die Notizen sind 2012 / 2013 entstanden. Die meisten Texte wurden vorab auf dem lokalen Duisburger Blog ‚xtranews.de‘ publiziert. Neu hinzugekommen sind vor allem Erörterungen, in denen die politische Verwendung stärker ins Zentrum rückt. Die ursprüngliche Form der einfachen Reihung ist für das eBook beibehalten worden, jedoch sind einige Eingriffe in die spontan entstandenen Texte vorgenommen worden.

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Zum Erscheinen des eBooks: Ein → Kommentar von Kathrina Talmi. Inzwischen auch ein Video von → Engine Hedda.